Das Spül-ABC

Asche

Stapeln sich nach einer Party Aschenbecher mit Zigarettenasche in Ihrer Küche, ist Vorsicht geboten: Asche löst sich im Geschirrspüler nicht auf und verteilt sich im Spülraum und auf dem restlichen Geschirr. Daher sollten Aschereste per Handabwasch und nicht im Geschirrspüler entfernt werden.

Farbe

Geben Sie keine wasserunlöslichen Farbreste in den Geschirrspüler. Diese können den Geschirrspüler beschädigen.

Fettrückstände

Fettrückstände im Spülraum entstehen, wenn dauerhaft zu wenig Reiniger dosiert wird. Achten Sie darauf, dass das Spülprogramm immer der Schmutzbelastung des Spülguts entspricht und dosieren Sie immer so viel Reiniger wie nötig. Detaillierte Informationen finden Sie unter dem Punkt Spülprogramme. Um Fettrückstände zu beseitigen, verwenden Sie das Spülprogramm Maschinenreinigung und einen Maschinen- Pfleger oder -Reiniger.

Geruchsbildung bei neuen Geschirrspülern

Neue Geschirrspüler haben ähnlich wie ein neues Auto einen fertigungsbedingten Eigengeruch. Die auftretenden Gerüche sind in keinster Weise bedenklich oder gesundheitsgefährdend. Sie werden nach einigen Programmabläufen nachlassen. Falls Sie so lange nicht warten wollen, eignet sich auch ein Spülraumdeo.

Geruchsbildung bei bereits länger im Betrieb befindlichen Geschirrspülern

Probieren Sie folgende Tipps gegen Geruchsbildung:
• Säubern Sie die Türdichtungen mit einem feuchten Lappen und ggf. etwas Maschinen-Pfleger.
• Reinigen Sie das Sieb.
• Nutzen Sie das Programm Vorspülen zur Beseitigung grober Speisereste.
• Nutzen Sie ein Spülraumdeo.
• Überprüfen Sie, ob der Zu- oder Ablaufschlauch fehlerhaft installiert wurde.

Geruchsbildung bei Gläsern

Muffig riechende Gläser können ein Anzeichen für Glaskorrosion sein. Die Glasoberfläche wird mit jedem Spülgang poröser und Geruchsmoleküle lagern sich an.

Extra-Tipp: Lagern Sie Gläser mit der Öffnung nach oben. Die Gläser werden belüftet und Geruchsmoleküle können entweichen.

Glanz

Ihrem Geschirr und Ihren Gläsern fehlt nach dem Spülen der gewisse Glanz?
• Milchige Beläge: Hierbei kann es sich um Kalkablagerungen auf dem Glas handeln. Prüfen Sie, ob die Wasserhärte richtig in den Geschirrspüler einprogrammiert ist und ob sich genügend Salz im Salzgefäß befindet. Eine weitere Möglichkeit sind Ablagerungen des Spülmittels. Überprüfen Sie die Dosierempfehlung des Reinigungsmittelherstellers.
• Nicht entfernbare Trübungen: siehe „Glaskorrosion“ und „Wasserflecken“

Glaskorrosion

Glaskorrosion ist eine mikrofeine Schädigung der Glasoberfläche. Sie wird verursacht durch das Herauslösen von Bestandteilen aus der Glasstruktur. Dies führt zu einer veränderten Lichtstreuung, die als milchige Trübung oder Schillern sichtbar wird. Eine Glaskorrosion lässt sich nicht mehr entfernen oder reparieren. Hier hilft nur eins: Tauschen Sie Ihre Gläser gegen neue aus.

Extra-Tipp: Achten Sie beim Kauf neuer Gläser unbedingt auf das Prädikat „spülmaschinenfest“.

Grünkohlrückstände

Haften Rückstände des typisch deutschen Wintergemüses an Ihrem Geschirr, probieren Sie es mit den folgenden Reinigungstipps:
Wählen Sie ein Spülprogramm mit integriertem Vorspülgang oder das Programm Automatic. Bei Bedarf erhöhen Sie die Reinigerdosierung.

Kaffeeflecken

Der deutsche Durchschnittsbürger „vertrinkt“ im Jahr ca. 6,5 kg Kaffee. Damit Sie keine braunen Ränder in Ihren Tassen vorfinden, nutzen Sie einen Reiniger mit erhöhter Bleichwirkung.

Kalkbeläge im Spülraum

Die Anwendung eines Maschinen-Pflegemittels oder -Reinigers lässt Ihren Spülraum wieder wie am ersten Tag glänzen. Zur Vorsorge, falls Sie einzeln dosieren: Achten Sie darauf, dass sich genügend Regeneriersalz im Geschirrspüler befindet und die Wasserhärte im Gerät richtig einprogrammiert ist.

Kräuterrückstände

Ob Bärlauch, Petersilie, Minze, Thymian oder Schnittlauch: Zur Beseitigung von Kräuterrückständen erhöhen Sie die Reinigerdosierung leicht.

Körnige, grieß- oder sandähnliche Rückstände

Bei einer Überdosierung des Reinigers können sich Teile auf dem Geschirr absetzen. Eine weitere Ursache können größere Mengen stärkehaltiger Speisereste sein. Entfernen Sie stärkehaltige Speisereste daher grob vom Geschirr.

Lippenstiftspuren

Lippenstiftreste bestehen aus einer Wachsmasse mit Farbpigmenten. Während die Wachsmasse durch die Temperaturen während des Spülgangs geschmolzen wird, sind Farbpigmente schwieriger zu lösen. Erhöhen Sie die Reinigerdosierung, um die Farbpigmente von der Glasoberfläche zu lösen.

Matte Beläge

Bei matten Belägen auf dem Geschirr handelt es sich um Stärkeablagerungen. Diese stammen vor allem aus Speiserückständen von Kartoffeln, Mehl, Soßen oder Hülsenfrüchten. Überprüfen Sie, ob das Spülgut richtig in den Geschirrspüler einsortiert ist. Jedes Teil muss die Chance haben, vom Spülwasser erreicht zu werden. Versuchen Sie es mit einer leicht erhöhten Reinigerdosierung.

Milchige Beläge auf Gläsern

Hierbei handelt es sich meist um Kalkablagerungen. Prüfen Sie, ob die Wasserhärte richtig in den Geschirrspüler einprogrammiert ist und ob sich genügend Regeneriersalz im Salzgefäß befindet.
Extra-Tipp: Ob es sich um entfernbare Beläge oder um Glaskorrosion handelt, können Sie mit einem feuchten Tuch und etwas Zitronensäure oder Maschinen-Pfleger herausfinden. Lassen sich die Beläge entfernen, handelt es sich um Kalk- oder Wasserflecken, andernfalls um Glaskorrosion.

Reiniger-Mittel verklumpt und wird nicht richtig ausgespült

Achten Sie beim Einräumen des Geschirrspülers darauf, dass keine großen Geschirrteile direkt vor der Dosierkammer platziert sind, damit sich diese öffnen kann. Lagern Sie die Reinigungsprodukte trocken, damit diese nicht verklumpen. Geben Sie den Reiniger erst kurz vor Programmstart in die Dosierkammer. Der Reiniger kann sich sonst mit Restwasser im Reinigerfach verbinden und verklumpen. Falls Sie die Startvorwahl verwenden, wischen Sie die Reinigerkammer vorher trocken.

Rost auf dem Geschirr

Spülen Sie keine Teile im Geschirrspüler, auf denen sich bereits Rost gebildet hat. Der Rost kann durch den Spülprozess auf andere Geschirrteile übertragen werden.

Salzrückstände beseitigen

Im Anschluss an das Nachfüllen des Salzgefäßes lassen Sie das Programm QuickPowerWash oder Schnell 40°C durchlaufen, um Lochkorrosion zu vermeiden.

Sand

Sand wird im Haushalt häufig zu Dekorationszwecken oder als Untergrund und Hitzeschutz in Windlicht verwendet. Bevor Sie die Windlichter allerdings im Geschirrspüler reinigen, entfernen Sie die Sandreste gründlich. Der Sand kann sich andernfalls in der Umwälzpumpe oder den Sprüharmlagerungen festsetzen und diese blockieren.

Spinatrückstände

Spinat ist wasserunlöslich und wird daher über das Spülwasser in der Maschine verteilt. Da Spinat auch auf glatten Oberflächen haftet, findet er sich gerne auf anderen Geschirrteilen wieder. Wählen Sie ein Spülprogramm mit integriertem Vorspülgang oder das Programm Automatic. Bei Bedarf erhöhen Sie die Reinigerdosierung.

Schaumbildung

Eine übermäßige Schaumbildung, die sich nach Programmablauf im Spülinnenraum zeigt, ist häufig die Ursache einer überhöhten Klarspüler- oder Reinigerdosierung. Überprüfen Sie daher die Dosierempfehlung des Herstellers. Wischen Sie übergelaufene Reste weg.

Schillernde Farbtöne

Verschiedenfarbig schillernde Farbtöne auf Edelstahl können sich im Spülraum oder auch auf Töpfen oder Pfannen bilden. Abhilfe für den Spülraum: Nutzen Sie einen Maschinen-Pfleger oder -Reiniger nach Angabe des Herstellers. Abhilfe bei Belägen auf Geschirrteilen: Entfernen Sie die Beläge mit einem feuchten Tuch und Maschinen-Pfleger oder Zitronensäure.

Schlieren auf Gläsern

Lassen sich die Schlieren wieder entfernen, sind dies oft Reste einer zu hohen Klarspülerdosierung. Reduzieren Sie die Klarspülerdosierung, wie in der Gebrauchsanweisung beschrieben. Bei nicht entfernbaren Schlieren handelt es sich um Glaskorrosion.

Silberbesteck läuft an

Beachten Sie die Tipps bei der Pflege von Silber. Ist das Silberbesteck erst einmal angelaufen, hilft nur noch ein spezieller Reiniger für Silber.

Teeflecken

Teestein bildet sich, wenn schwarzer Tee mit hartem Wasser aufgebrüht und dann stehengelassen wird. Damit Sie Ihren 5 o’clock Tea ohne Einschränkungen genießen können, entfernt ein Reiniger mit erhöhter Bleichwirkung jegliche Reste.

Trocknung – Geschirr trocknet nicht

Kleine Wasserpfützen auf dem Geschirr lassen sich nicht immer vermeiden. Diese Tricks helfen dagegen:
• Erhöhen Sie die Klarspüler Dosierung.
• Nutzen Sie bei Kombi-Produkten zusätzlich etwas Klarspüler.
• Aktivieren Sie die Spüloption „extra trocken“.
• Öffnen Sie die Tür des Gerätes nach Ablauf des Spülprogramms, sodass der warme Wasserdampf entweichen kann. Mit unserer AutoOpen- Trocknung öffnet sich der Geschirrspüler nach Programmende sogar automatisch.

Verfärbungen auf Geschirr- und Kunststoffteilen

Verfärbungen des Spülguts treten häufig bei Kunststoffteilen auf. Diese Verfärbungen sind gesundheitlich absolut unbedenklich. Sie stammen von Naturfarbstoffen aus z.B. Tomatensoße oder Rote Beete. Setzen Sie einen Reiniger mit erhöhter Bleichwirkung ein oder erhöhen Sie die Reinigerdosierung leicht.
Extra-Tipp: Verfärbungen lassen sich teilweise mit einem Tuch und Speiseöl entfernen.

Wachs

Wachsreste zeigen sich häufig in Windlichtern, in denen sie als Reste von Kerzen ihre Spuren hinterlassen. Geben Sie Wachsreste nicht in den Geschirrspüler, dieser könnte durch die wasserunlöslichen Reste beschädigt werden.

Wasserflecken

Bei Wasserflecken kann es sich zum einen um Kalkablagerungen handeln. Überprüfen Sie die in den Geschirrspüler einprogrammierte Wasserhärte und die Füllmenge im Salzgefäß. Zum anderen können sich Wasserflecken auf dem Glas bilden, wenn das Wasser nicht richtig vom Glas ablaufen kann. In diesem Fall erhöhen Sie die Klarspülerdosierung.

Wasser im Spülraum nach beendetem Spülprogramm

Überprüfen Sie in diesem Fall als Erstes die Siebkombination. Im Anschluss daran kontrollieren Sie die Ablaufpumpe und das Rückschlagventil. Eine Anleitung hierzu finden Sie in der Gebrauchsanweisung.