Leistungsstark, sicher, flexibel: Miele-Laborspüler mit intelligentem Spülsystem

Gütersloh/Frankfurt, 11. Juni 2018 Nr. 057/2018

Unterbaufähige Geräte sparen Wasser und Energie

Laborspüler von Miele sind so leistungsstark wie nie zuvor – und verbrauchen dabei weniger Wasser, Strom und Prozesschemie. Dafür sorgt ein intelligentes Spülsystem, das den Spüldruck in jeder einzelnen Programmphase der jeweiligen Anforderung anpasst. Zudem verfügen die Untertischgeräte über ein modulares Konzept verschiedener Beladungsträger zur Aufnahme von Laborglas unterschiedlichster Geometrie. Damit bieten sie ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Aufbereitung.

Die Serie bietet Geräte mit 60 Zentimetern (PG 8583 und PG 8593) und 90 Zentimetern Breite (PG 8583 CD). Alle verfügen über ein innovatives Spülsystem, das mehr Kapazität und bessere Aufbereitungsergebnisse bei gleichzeitig reduziertem Ressourceneinsatz bietet. Im Vergleich zur Vorgängergeneration können zum Beispiel fast 400 Prozent mehr Rundkolben und Flaschen (50 bis 100 Milliliter Inhalt) pro Charge gespült und desinfiziert werden.

Eine drehzahlvariable Umwälzpumpe passt den Wasserdruck den verschiedenen Programmphasen an. Dies spart Wasser und darüber hinaus Energie – und senkt, je nach Programm und Anforderung, bis zu 45 Prozent des Verbrauchs im Vergleich zur Vorgängergeneration. Alle Heizelemente sind in der Pumpe integriert und reduzieren so das Risiko von Ablagerungen im Spülraum. In Kombination mit den glatten, per Laser verschweißten Spülraumnähten setzt dies Standards in puncto Hygiene. Außerdem heizt die Pumpe das Wasser besonders schnell auf und verkürzt so die Programmlaufzeiten.

Die Zuführung von Wasser und Trocknungsluft in die Beladungswagen wurde ebenfalls optimiert. Die Versorgung erfolgt aus der Geräterückwand. Die Spülflotte wird durch eine horizontale Wasserführung verlustarm zum Sprüharm geleitet und ermöglicht so eine effizientere Ressourcennutzung. Das Besondere: Die Ventile nicht verwendeter Korbankopplungen verschließen sich automatisch, um einen Druckverlust im Spülsystem zu vermeiden und den Wasserverbrauch insgesamt zu senken. Eine automatische Sprüharm- und Spüldruckkontrolle überwacht den ordnungsgemäßen Ablauf des Aufbereitungsprogramms und weist den Anwender frühzeitig auf gegebenenfalls auftretende Abweichungen hin.

Bei der Trocknung von Laborglas kombiniert diese Gerätegeneration Effizienz mit Bedienkomfort. Nach Abschluss der letzten Spülphase wird der Wasserdampf aus dem Spülraum in den Dampfkondensator an der Rückseite des Gerätes geleitet und kondensiert. In Geräten mit der Ausstattung EcoDry (PG 8583 und PG 8583 CD) öffnet sich nach Programmende automatisch die Tür, sobald die Temperatur im Spülraum 70 °C unterschreitet. Dadurch entweicht die restliche heiße und feuchte Luft innerhalb kurzer Zeit aus dem Spülraum. Das Spülgut trocknet zuverlässig und kühlt schnell ab.

Mit der Trocknungsfunktion DryPlus wird die im Spülraum verbleibende Feuchtigkeit von der aufgeheizten Trocknungsluft aufgenommen und durch den besonders wirtschaftlich arbeitenden Dampfkondensator nach außen geführt. Dabei verhindert ein hocheffizienter HEPA-Luftfilter, dass Partikel aus der Umgebungsluft in das Trocknungssystem einströmen und sich auf dem Spülgut ablagern.

In allen Geräten wird die Tür mit der Funktion AutoClose automatisch zugezogen und sicher verschlossen: Dazu genügt bereits ein leichtes Anlehnen der Gerätetür. Für zusätzlichen Komfort und ein Höchstmaß an Ergonomie sorgt das patentierte Salzgefäß, das sich in der Tür und nicht mehr unten im Spülraum befindet. Deshalb ist das Nachfüllen von Regeneriersalz jetzt bequem und rückenschonend im Stehen möglich.

Die 90 Zentimeter breiten Laborspüler verfügen über einen leicht ausziehbaren Seitenschrank, in dem die notwendige Prozesschemie sicher und ergonomisch untergebracht werden kann: entweder zwei zehn-Liter- oder drei fünf-Liter-Kanister Flüssigreiniger und Neutralisationsmittel. Für den sicheren Stand sorgt eine Auffangschale, die sich leicht reinigen lässt und im Fall von undichten Behältern ein Auslaufen der Chemikalien verhindert.

Das hochwertige Bedienpanel ist bei allen Geräten Türgriff und Bedienfeld zugleich und damit die perfekte Kombination von Design und Funktion. Die besondere Technik Touch-auf-Edelstahl ermöglicht eine sehr einfache Bedienung sowie eine leichte Reinigung. Mit kurzem Tastendruck werden die Programme ausgewählt, dazu informiert das Display über das gewählte Programm – in der jeweils gewünschten Sprache. Die drei am häufigsten benutzten Programme lassen sich als Favoriten speichern und per Kurzwahltaste besonders schnell anwählen.

Für alle Geräte steht ein Konzept an Körben und Einsätzen zur Verfügung. Je nach Bedarf lassen sich die wenigen Module leicht und intuitiv zu einer Vielzahl von Kombinationen zusammenstecken. Um eine lückenlose Dokumentation der Prozessdaten zu ermöglichen, können die Laborspüler in das Netzwerk beim Kunden eingebunden werden. Alternativ lässt sich bei diesen Geräten auch ein Drucker zur Datendokumentation nutzen.

Eine zeitsparende Lösung ist die Dokumentation per App, die unter dem Namen „Data Diary“ für das Betriebssystem Android und ab Ende Juni 2018 auch für iOS-Geräte verfügbar ist: Diese empfängt Chargenprotokolle automatisch vom Laborspüler und ermöglicht so die Protokollerstellung per Tablet – ohne Kabel, USB-Stick oder sonstige Zwischenschritte.

(695 Wörter, 5.234 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Über das Unternehmen: Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten für die Produktbereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen/Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- sowie Bodenpflege. Hinzu kommen Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner für den gewerblichen Einsatz sowie Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsgeräte für medizinische Einrichtungen und Laboratorien (Geschäftsbereich Professional). Das 1899 gegründete Unternehmen unterhält acht Produktionsstandorte in Deutschland sowie je ein Werk in Österreich, Tschechien, China und Rumänien. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2016/17 rund 3,93 Milliarden Euro, wovon 70 Prozent außerhalb Deutschlands erzielt wurden. In fast 100 Ländern ist Miele mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Importeure vertreten. Weltweit beschäftigt das in vierter Generation familiengeführte Unternehmen etwa 19.500 Menschen, 10.900 davon in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Gütersloh in Westfalen.

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Leicht bedient: Die Miele-Laborspüler, die eine schnelle Anwahl der drei am häufigsten benutzten Programme ermöglichen – per Kurzwahltaste. Das Display informiert über Programmparameter in der jeweils gewünschten Sprache.  

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Hygienisch sauberer Spülraum, in dem sich keine Anschmutzungen mehr absetzen können: Dafür sorgen unter anderem die glatten, per Laser verschweißten Spülraumnähte und die neue Pumpe, in die die Heizelemente integriert wurden.

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Für die Aufbereitung verschiedenster Laborgläser steht eine Vielzahl an Beladungswagen und Körben zur Verfügung.

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Viel Platz für Laborgläser und Prozesschemikalien bietet das Miele-Gerät mit der Bezeichnung PG 8583 CD, das für 90 Zentimeter breite Einbaulösungen vorgesehen ist.

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